Präsentation des Descartes-Exponats in Osnabrück

Präsentation des Descartes-Posters bei GAP.9 in Osnabrück (14.–17. September 2015)

Vom 14. bis 17. September 2015 fand in Osnabrück der 9. Kongress der Gesellschaft für Analytische Philosophie (GAP.9) statt. Unser Mitglied Alexander Kremling präsentierte dort das maßgeblich von ihm entworfene und realisierte Riesenposter, das das Herzstück des »Descartes-Exponates« unseres zukünftigen Museums darstellt, das eine Doppelfunktion erfüllt: einmal tatsächlich einen Überblick über das Denken von René Descartes in seinem Hauptwerk, den Meditationen, zu geben; aber auch und vor allem, zu veranschaulichen, worin die Alltagstätigkeit von Philosoph:innen überhaupt besteht und welche Komplexität und Präzision dabei geboten ist.

Descartes: Arbeit am Argument

René Descartes’ Meditationen, u.a. mit seinen bekannten Überlegungen zum »Ich denke, also bin ich« und zur Existenz Gottes, gehören zu den meistgelesenen und einflussreichsten Werken der Philosophie. Sie gelten traditionell als Startschuss zur Philosophie der Neuzeit. In einer Größe von ca. 2 x 4 Metern stellt in diesem Exponat ein Poster die argumentative Rekonstruktion der Meditationen durch Gregor Betz (Reclam Stuttgart, 2011) grafisch dar.

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